Fünf Fächer auf Gymnasialniveau lernen, oft neben der Arbeit, und nicht wissen, ob das Selbststudium reicht und was du überhaupt üben sollst: So geht es fast allen, die nach der Berufsmaturität (BM) oder der Fachmaturität (FM) an die Uni, die ETH oder die PH wollen. Hier siehst du Fach für Fach, was du lernst und wie, damit du diese Woche anfangen kannst.
Die zentrale Prüfung führt das SBFI als zuständige Stelle des Bundes jedes Jahr in einer Winter- und einer Sommersession durch; im Passerellen-Lehrgang legt deine Schule das Datum fest.1, 2 Die genauen Daten findest du auf der Seite zur Passerelle.
Kurz zusammengefasst:
- Üb mit Aufgaben und frag dich selbst ab, statt Unterlagen nochmals zu lesen. Was drankommt, bestimmen die Richtlinien 2023 mit ihrer Stoffliste pro Fach, nicht dein Lehrmittel.
- In Mathe und Naturwissenschaften entscheidet sich die Passerelle oft. Prüf dort zuerst deine Grundlagen; davon hängt auch ab, ob du allein lernst oder mit Unterricht.
- Alte Prüfungen gibt es im Online-Archiv des SBFI, aber ohne offizielle Lösungen. Du korrigierst also selbst und führst ein Fehlerheft.
- Wie lange du lernst und wie viele alte Prüfungen du schreibst, steht im Passerelle Lernplan.
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Kostenlos testenWas in der Passerelle zählt und was das fürs Lernen heisst
Die Passerelle hat fünf Fächer auf Gymnasialniveau; beim SBFI wählst du als zweite Sprache Französisch, Italienisch oder Englisch.2 Im Lehrgang frag deine Schule, welche Sprachen sie anbietet.
| Fach | Prüfung | Was du übst |
|---|---|---|
| Deutsch3 | 4 Std. schriftlich, 15 Min. mündlich | Aufsatz, Werke deiner Session |
| Zweite Sprache3 | 3 Std. ohne Wörterbuch, 15 Min. mündlich | Textarbeit, Wortschatz, deine Werke |
| Mathe3 | 3 Std. schriftlich, 15 Min. mündlich ohne Vorbereitung | vier Gebiete, gemischte Aufgaben |
| Naturwissenschaften3 | 4 Std., drei Teile à 80 Min. | Bio, Chemie, Physik gleich viel |
| Geschichte und Geografie3 | 4 Std., zwei Teile à 2 Std. | Aufgaben mit Quellen und Karten |
Bestanden hast du, wenn:
- deine fünf Fachnoten zusammen mindestens 20 Punkte ergeben, also einen Schnitt von 4.0,
- höchstens zwei Noten unter 4 liegen,
- keine Note unter 2 liegt.2
In Deutsch, der zweiten Sprache und Mathe werden die schriftliche und die mündliche Note gemittelt, die mündliche zählt also zur Hälfte.2 Darum übst du das Mündliche ab 16 Wochen vor deiner ersten schriftlichen Prüfung jede Woche laut; mehr dazu weiter unten.
Für dein Lernen heisst das: Die anderen Fächer können bis zu zwei Noten unter 4 ausgleichen, solange du insgesamt auf 20 Punkte kommst und keine Note unter 2 liegt; ganz liegen lassen darfst du also kein Fach.2 Wie die Noten genau zählen, steht auf der Seite zur Passerelle.
Passerelle im Selbststudium
Du hast zwei Wege. Entweder du meldest dich für die zentrale Prüfung des SBFI an und bereitest dich vor, wie du willst, allein oder in einem Kurs an einer privaten Vorbereitungsschule.4 Oder du besuchst einen Passerellen-Lehrgang mit Prüfung an der Schule: Er dauert ein Jahr, und die Schule prüft nur ihre eigenen Teilnehmenden.2
Das SBFI sagt offen: Wer im Selbststudium lernt, ist im langjährigen Schnitt gleich erfolgreich wie jene aus privaten Schulen, doch die Unterschiede sind gross.4 Oft geben Mathe und Naturwissenschaften den Ausschlag, und das SBFI empfiehlt das Selbststudium nur, wenn du in diesen Fächern gute Grundlagen hast.4
- Besorg dir pro Fach ein Lehrmittel auf Gymnasialniveau und gleich seine Kapitel mit der Stoffliste ab. Die Prüfungsaufgaben richten sich nur nach den Richtlinien, darum taugt jedes Lehrmittel auf diesem Niveau.4 Was deinem Buch fehlt, schlägst du anderswo nach. So hast du pro Fach eine Liste, was du lernst und woraus.
- Prüf deine Grundlagen in Mathe und Naturwissenschaften, bevor du dich entscheidest. Nimm aus den Richtlinien die Stoffliste der beiden Fächer und geh jedes Thema mit Aufgaben aus deinem Lehrmittel durch. Dann färbst du es ein:
- Grün: Du löst Aufgaben wie in der Prüfung ohne Hilfe. Ab jetzt wiederholst du es nur noch mit Karteikarten.
- Gelb: Es geht, aber mit Fehlern oder Hilfe. Das Thema kommt in gemischte Runden, also in Sitzungen mit Aufgaben aus mehreren Themen.
- Rot: Das kannst du noch nicht. Dafür reservierst du deine nächsten Lernblöcke.
Ist das meiste rot, plan mehr Zeit ein oder überleg dir einen Kurs oder einen Lehrgang. - Such dir jemanden, der deine Texte liest. Wenn du allein lernst, korrigiert niemand deine Aufsätze in Deutsch und in der zweiten Sprache. Bitte jemanden, der das Fach gut kennt, deine Texte so oft wie möglich zu lesen, vor allem die, die du auf Zeit schreibst; im Lehrgang übernimmt das deine Lehrperson. So erfährst du, wo deine Texte stehen, auch wenn dir niemand eine Musterlösung gibt.
Hast du neben der Vorbereitung ein grosses Arbeitspensum, plan länger oder leg die zentrale Prüfung in zwei Teilprüfungen ab, verteilt auf zwei Sessionen; im Lehrgang legst du immer die ganze Prüfung auf einmal ab.2 Dort gibt die Schule die Reihenfolge der Themen vor; die Schritte auf dieser Seite machst du daneben für dich.
Tipps für die Passerelle
- Frag dich selbst ab, statt nochmals zu lesen. Klapp nach jedem Kapitel das Buch zu, schreib auf oder sag laut, was du noch weisst, und vergleich dann. In einer Studie wussten Studierende, die sich selbst abgefragt hatten, eine Woche später mehr als jene, die den Text nochmals gelesen hatten.5 So siehst du deine Lücken, bevor die Prüfung sie dir zeigt.
- Mach an jedem Lerntag zuerst eine kurze Kartenrunde, erst dann kommt Neues. Ab dem ersten Kapitel schreibst du Karten mit Begriffen, Formeln, Vokabeln und Jahreszahlen. Eine Karte kommt über mehrere Tage verteilt wieder, nicht zehnmal am gleichen Abend, denn dieselbe Lernzeit wirkt besser, wenn du sie auf Tage verteilst.6 Dann ist auch das, was du im zweiten Monat lernst, am Ende noch da.
- Führ ein Fehlerheft. Zu jedem Fehler notierst du die Aufgabe, die richtige Lösung und warum es schiefging. Ein paar Tage später löst du eine ähnliche Aufgabe. Daran merkst du, welche Fehler du zweimal machst.
Alle vier Wochen färbst du deine Themen neu ein.
Deutsch: der Aufsatz in vier Stunden
Im Schriftlichen wählst du eines von zwei Themen; jedes beginnt mit einem Zitat, einem Aphorismus oder einem kurzen Textauszug und dreht sich um eine aktuelle öffentliche Frage oder um deine eigene Erfahrung in Ausbildung und Beruf.3 Die Textsorte ist vorgegeben: Erörterung, Essay, Rede, Kommentar oder Brief.3
- Skizziere jede Textsorte einmal in 30 Minuten. Nimm ein Thema aus einer alten Prüfung und schreib nur das Gerüst: deine These, die Gliederung und drei Argumente mit je einem Beispiel. Vergleich dann, wie dein Lehrmittel diese Textsorte aufbaut. Am Ende hast du für jede Textsorte ein Muster, auf das du in der Prüfung zurückgreifst.
- Sammle Beispiele aus deiner Lehre, deinen Praktika und deinem Job. Schreib zehn Situationen aus Ausbildung und Arbeit auf Karten und notier zu jeder, welchen Punkt sie belegen kann. Dann hast du für fast jedes Thema etwas Konkretes zur Hand.
Zweite Sprache: Textarbeit ohne Wörterbuch
Du bekommst einen Text von etwa 600 bis 800 Wörtern und bearbeitest ihn in drei Teilen: Fragen zu Wörtern, Grammatik und Verständnis, eine Interpretation und eigene Texte von insgesamt 200 bis 300 Wörtern.3 Ein Wörterbuch ist nicht erlaubt, und die Prüfung setzt voraus, dass du einen Grundwortschatz von 3'000 bis 4'000 Wörtern und die Grammatik beherrschst.3
- Lern an jedem Lerntag neue Wörter in kleinen Portionen. Aus der BMS oder FMS bringst du schon einen Grundstock mit; mit Karten füllst du die Lücken bis zum Grundwortschatz. Nimm 15 bis 20 neue Wörter an jedem Lerntag, nach Themen geordnet und jedes mit einem Beispielsatz. Mit Studyflash werden deine Wortlisten oder Fotos davon zu Karteikarten, die von selbst wiederkommen. So wächst dein Wortschatz jede Woche, ohne dass du ganze Abende büffelst.
- Bearbeite jede Woche einen Artikel in 45 Minuten, ohne Wörterbuch. Such dir einen Zeitungsartikel in der Sprache, unterstreich unbekannte Wörter und erschliess sie aus dem Zusammenhang. Fass ihn in ein paar Sätzen zusammen und schreib dann 200 bis 300 eigene Wörter dazu; beides gibst du jemandem zum Lesen, der die Sprache gut kennt. Ganze alte Prüfungen über drei Stunden schreibst du erst in den letzten acht Wochen. So gewöhnst du dich daran, ohne Wörterbuch auszukommen.
Mathe: vier Gebiete, gemischt geübt
Die Stoffliste hat vier Gebiete: Algebra, Analysis, Geometrie mit Vektoren und Stochastik.3
- Arbeite die Stoffliste Gebiet für Gebiet durch, rote Themen zuerst. Pro Thema gehst du die gelösten Beispiele im Lehrmittel durch und löst dann fünf Aufgaben, ohne nachzuschauen. Danach färbst du das Thema neu ein. Von Woche zu Woche gibt es dann weniger Rot.
- Misch die Gebiete, sobald ein Thema gelb ist. Statt zehn Aufgaben derselben Art löst du in einer Sitzung bunt gemischt Aufgaben aus den gelben Themen aller Gebiete, damit du jedes Mal selbst erkennen musst, welche Methode passt. In einer Studie lösten Studierende gemischte Aufgaben beim Üben schlechter, eine Woche später aber deutlich besser.7
- Hängst du an einer Aufgabe, fotografier sie und lass dir einen Schritt erklären. Max, der KI-Tutor von Studyflash, erklärt dir den Schritt anhand deines Fotos, und den Rest löst du allein. Oder du fragst deine Lehrperson oder vergleichst mit einem gelösten Beispiel im Lehrmittel. So verlierst du keinen Abend an einer einzigen Aufgabe.
Üb von Anfang an mit dem Taschenrechner und der Formelsammlung, die du in der Prüfung brauchen darfst; welche erlaubt sind, steht auf der Seite zur Passerelle.
Naturwissenschaften: drei Teile, die gleich viel zählen
Die drei Teile Bio, Chemie und Physik kommen in zufälliger Reihenfolge; jeder zählt einen Drittel der Note, und es kann Fragen geben, die mehrere Fächer verbinden.3 Auf der Stoffliste stehen diese Themen:3
- Bio: Zellbiologie und Genetik, Humanbiologie, Umwelt und Evolution
- Chemie: Stoffe, Atome und Bindungen, Reaktionen, Anwendungen aus dem Alltag
- Physik: Mechanik, Wärmelehre, Elektrizität, Optik
- Gib allen drei gleich viel Zeit und wechsle Woche für Woche, statt ein Fach monatelang allein zu lernen. Dann stehst du in der Prüfung bei keinem der drei Teile mit leeren Händen da.
- Schreib ab 24 Wochen vor deiner ersten schriftlichen Prüfung einzelne Teile von 80 Minuten auf Zeit, sobald die Themen eines Fachs gelb sind; nimm dafür Sessionen vor Sommer 2023. Die neueren Prüfungen hebst du für die ganzen Durchgänge am Schluss auf. Korrigiere jeden Teil so, wie es unten bei den alten Prüfungen steht. Dabei merkst du, wie weit du in 80 Minuten kommst.
Geschichte und Geografie: Aufgaben mit Material
Die meisten Aufgaben bauen auf Material auf: Texte, Tabellen, Grafiken, Kartenausschnitte oder Bilder.3 In Geschichte geht es um die Schweiz und ihr politisches System und um die Weltgeschichte ab Mitte des 19. Jahrhunderts.3 In Geografie geht es um Naturgeografie, um Wirtschaft und Gesellschaft und um eine Region, die für jede Session festgelegt wird; im Lehrgang wählt sie die Schule.3
- Bearbeite jede Quelle in drei Schritten. Beschreib, was sie zeigt, erklär es mit dem, was du gelernt hast, und beurteile, was es für die Frage bedeutet. Mach das mit jeder Karte, Tabelle und Grafik in deinem Lehrmittel und in alten Prüfungen. Damit hast du auch für Material, das du noch nie gesehen hast, eine Routine.
- Bau dir auf Karten eine Zeitleiste der Schweizer Geschichte und der Weltgeschichte. Pro Ereignis schreibst du eine Karte mit Jahr, Ursache und Folge. So ordnest du eine Quelle zeitlich ein, ohne lange zu suchen.
Die Region deiner Session steht auf der Seite zur Passerelle; sobald du sie kennst, kommt sie in deine Geografie-Blöcke.
Mit alten Prüfungen üben, ohne offizielle Lösungen
Das SBFI stellt die Aufgaben aller früheren Sessionen in ein Online-Archiv, das mit einem Passwort geschützt ist.4, 8 Das Passwort beantragst du mit einem Online-Formular und bestätigst dabei, dass du die Aufgaben nur für dich nutzt und das Passwort nicht weitergibst.9 Schulen dürfen es ihren regulären Schülerinnen und Schülern geben.8 Die alten Prüfungen ab Sommer 2023 folgen den heutigen Richtlinien.1 Von älteren nutzt du die Aufgaben, deren Thema noch auf der Stoffliste steht.
Offizielle Lösungen oder Bewertungsraster gibt es nicht.4
Korrigier jeden Durchgang in drei Schritten. Zuerst schreibst du deine eigene Lösung fertig. Dann prüfst du die Methode an den gelösten Beispielen deines Lehrmittels. Aufsätze und Texte in der zweiten Sprache gibst du stattdessen der Person, die deine Texte liest. Jeder Fehler kommt ins Fehlerheft. Am Ende hast du eine korrigierte Prüfung und eine Liste, was du wiederholst.
Im Lehrgang fragst du deine Schule nach alten Prüfungen. Wenn dein Lehrgang Übungsprüfungen ansetzt, zählen sie in deinem Plan als ganze alte Prüfung.
Die mündlichen Prüfungen
In der mündlichen Prüfung sprichst du in Deutsch über einen Auszug aus den Werken, die für deine Session vorgegeben sind, und in der zweiten Sprache über eines deiner Werke, die du selbst von der Liste des SBFI wählst; dazu führst du ein Gespräch. Im Lehrgang legt die Schule die Werke und die Liste fest. Für beide hast du 15 Minuten Vorbereitung, in Mathe keine.3 Wie du dafür übst, steht im Beitrag über die mündliche Prüfung.
Die letzten Wochen vor der Prüfung
Ab acht Wochen vor deiner ersten schriftlichen Prüfung schreibst du pro Fach ganze alte Prüfungen auf Zeit; wie viele und in welcher Reihenfolge, steht im Beitrag zum Lernplan. Jeder Durchgang läuft wie die echte Prüfung: so lange wie in der Tabelle oben, nur mit den erlaubten Hilfsmitteln, mit genau deinem Taschenrechner-Modell und ohne Handy.
In der letzten Woche vor deiner ersten schriftlichen Prüfung lernst du nichts Neues mehr. Keine neue Prüfung, kein neues Thema, nur dein Fehlerheft und die fälligen Karten. Gleich Taschenrechner und Formelsammlung mit der Liste der erlaubten Hilfsmittel ab, pack die Tasche am Vorabend und geh zur gewohnten Zeit ins Bett. So kommst du ausgeruht an die Prüfung, statt in der letzten Woche noch neue Lücken aufzureissen.
Passerelle Vorbereitung mit Studyflash
In Studyflash legst du pro Fach einen Studyflash-Kurs mit deinem Prüfungsdatum an. Der Lernplan des Kurses schlägt dir vor, in welcher Reihenfolge du deine Themen bis zu diesem Datum lernst, und zählt die Tage herunter. Das ergibt fünf Kurse: Bio, Chemie und Physik kommen zusammen in den Kurs Naturwissenschaften, und Geschichte und Geografie teilen sich ebenfalls einen. Als Datum trägst du zuerst den ersten Tag der schriftlichen Prüfungen deiner Session ein und änderst es, sobald du weisst, an welchem Tag das Fach geprüft wird. Legst du die Prüfung in zwei Teilen ab, bekommen die Kurse der Fächer im zweiten Teil das Datum der Session, für die du dich danach anmeldest; im Lehrgang trägst du das Datum deiner Schule ein.
Fürs Abfragen lädst du Notizen, Zusammenfassungen oder Arbeitsblätter hoch, auch als Fotos, und bekommst daraus Karteikarten und Quizfragen. Wann eine Karte wiederkommt, entscheidet Studyflash. Hängst du in Mathe fest, erklärt dir Max einen Schritt anhand eines Fotos der Aufgabe; ausserdem beantwortet er Fragen zu deinen eigenen Unterlagen.
Mit Premium erstellst du eine Probeklausur, die gleich aufgebaut ist wie eine alte Prüfung, die du hochlädst. Das ist ein zusätzlicher Test nur für dich: Er deckt den Stoff ab, den du bis dahin in diesem Studyflash-Kurs hochgeladen hast, und du bekommst ihn mit einer Note von 1 bis 6 zurück. Lad dafür die alten Prüfungen, die du aus dem Archiv des SBFI heruntergeladen hast, in deinen eigenen Studyflash-Kurs des Fachs hoch und nutz sie nur zum Üben für dich. Teil diesen Kurs nicht per Link und gib weder die Aufgaben noch das Passwort weiter. Im Lehrgang machst du es mit den alten Prüfungen deiner Schule genauso.
Häufige Fragen
Jedes Lehrmittel auf Gymnasialniveau darf es sein, denn die Prüfungsaufgaben stützen sich nur auf die Richtlinien 2023 mit der Stoffliste pro Fach.4 Gleich es Thema für Thema mit der Stoffliste ab; was fehlt, schlägst du anderswo nach. Spezielle Passerelle-Bücher gibt es, offiziell anerkannt sind sie aber nicht.4
Beides ist möglich. Für die zentrale Prüfung des SBFI bereitest du dich vor, wie du willst, und das SBFI empfiehlt keine bestimmte Schule.4 Wer allein lernt, ist im langjährigen Schnitt gleich erfolgreich wie Leute aus privaten Vorbereitungsschulen, auch wenn die Unterschiede gross sind; das SBFI rät zum Selbststudium nur mit guten Grundlagen in Mathe und Naturwissenschaften.4 Ein Passerellen-Lehrgang dauert ein Jahr und endet mit der Prüfung an der Schule.2 Die Schule legt das Datum, die Werke, die Region für Geografie und die Hilfsmittel fest.2, 3
Ja, bei einigen Dingen. KI kann dir einen Rechenschritt anders erklären, dich zu deinen eigenen Notizen abfragen und dir zu einem Aufsatzentwurf eine erste Rückmeldung geben, bevor ihn jemand liest, der das Fach kennt. Daten, Regeln, die Werke deiner Session und die Region für Geografie holst du dir aber beim SBFI oder bei deiner Schule, nicht bei einer KI. Und das Schreiben ganzer alter Prüfungen auf Zeit ersetzt sie nicht.
Für jedes Fach machst du einen eigenen Studyflash-Kurs und trägst dort das Datum deiner Prüfung ein; Naturwissenschaften sowie Geschichte und Geografie sind je ein Kurs. Der Lernplan jedes Kurses schlägt vor, in welcher Reihenfolge du deine Themen bis dahin lernst, und zählt die Tage herunter. Aus deinen Unterlagen werden Karteikarten und Quizfragen, und Studyflash legt fest, wann du eine Karte wiedersiehst.
Quellen
- SBFI: Ergänzungsprüfung Passerelle (geprüft am 14.10.2026) ↩ ↩2
- Fedlex: Verordnung über die Ergänzungsprüfung (SR 413.14) (geprüft am 14.10.2026) ↩ ↩2 ↩3 ↩4 ↩5 ↩6 ↩7 ↩8 ↩9
- SMK: Richtlinien 2023. Prüfungsinhalte und -verfahren (geprüft am 28.10.2026) ↩ ↩2 ↩3 ↩4 ↩5 ↩6 ↩7 ↩8 ↩9 ↩10 ↩11 ↩12 ↩13 ↩14 ↩15 ↩16 ↩17
- SBFI: FAQ zur Ergänzungsprüfung Passerelle (geprüft am 14.10.2026) ↩ ↩2 ↩3 ↩4 ↩5 ↩6 ↩7 ↩8 ↩9 ↩10
- Roediger & Karpicke: Test-Enhanced Learning, Psychological Science 2006 ↩
- Cepeda et al.: Distributed practice in verbal recall tasks, Psychological Bulletin 2006 ↩
- Rohrer & Taylor: The shuffling of mathematics problems improves learning, Instructional Science 2007 ↩
- SBFI: Prüfungsaufgaben aus vergangenen Prüfungssessionen (geprüft am 14.10.2026) ↩ ↩2
- SBFI: Antragsformular für den Zugang zu früheren Aufgaben der Ergänzungsprüfung Passerelle (geprüft am 14.10.2026) ↩
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