In der vierten Semesterwoche hast du für ein Fach ein paar Karten geschrieben und für die anderen vier keine einzige. Ab da wird es meistens nicht besser. Am Prinzip liegt das nicht: Karteikarten in wachsenden Abständen zu wiederholen funktioniert. Das Erstellen der Karten ist das Problem.
Mit Studyflash kannst du deine Karteikarten mit KI erstellen, aus dem Material, das du ohnehin schon hast. Lade das Vorlesungsskript hoch, die Folien, ein Foto deiner handschriftlichen Notizen, oder füge den Text direkt ein. Zurück kommt ein fertiger Kartenstapel, den du durchgehst, anpasst und lernst.
Was du hochladen kannst
Skripte und PDFs
Das Vorlesungsskript, ein eingescanntes Kapitel, ein Handout aus der Übung: Wo Text vorhanden ist, liest Studyflash ihn aus oder lässt die Texterkennung darüberlaufen. Der Scan einer Fotokopie funktioniert also genauso wie ein sauberer Export.
Folien
Dies umfasst PowerPoint- und Keynote-Exporte, sowie Google Slides.
Ein Foto deiner handschriftlichen Notizen
Seite abfotografieren, hochladen. Mit Druckbuchstaben kommt die Erkennung besser zurecht als mit verbundener Schrift.
Eine aufgezeichnete Vorlesung
Nimm die Vorlesung in der App auf oder lade eine Audiodatei hoch. Das Transkript wird zur Quelle, und die Karten entstehen aus dem, was gesagt wurde, nicht nur aus den Folien.
Eingefügter Text
Gar nichts hochladen. Ein Absatz, eine Definitionsliste, Notizen aus einer anderen App. Aus demselben Upload entsteht übrigens auch eine Zusammenfassung, wenn du erst den Überblick brauchst.
Sechs Kartentypen
Definition, offene Frage, Lückentext, Vokabelpaar, Bildkarte und Bildkarte mit abgedeckten Stellen, bei der Teile einer Grafik verdeckt sind und du sagen musst, was darunter steht.
Der letzte Typ ist perfekt, wenn du mit beschrifteten Abbildungen lernst. Anatomie, Histologie, Schaltpläne: Das Bild ist der Stoff, und eine reine Textkarte kann dich darauf nicht ernsthaft abfragen.
Zwei Lernmodi, über das Semester und vor der Prüfung
Der Standardmodus ist Spaced Repetition, also Wiederholen in wachsenden Abständen. Jede Karte wird danach eingeplant, wie gut du sie tatsächlich kannst: Was sitzt, kommt seltener, und was du ständig falsch hast, kommt früher wieder. Das Prinzip gehört zu den am besten untersuchten Lernmethoden überhaupt, und es ist der Grund, warum nach einem Semester noch etwas da ist.
Für die Nacht vor der Prüfung gibt es den zweiten Modus. Er ignoriert den Zeitplan und geht den kompletten Stapel durch, weil ein Zeitplan an dem Punkt nichts mehr rettet.
Du kannst die Antwort auch eintippen, statt sie dir nur im Kopf zu beantworten. Das lohnt sich, sobald du merkst, dass du deine Karten wiedererkennst, statt sie zu können.
Karteikarten online erstellen und bearbeiten
Alles läuft im Browser, installieren musst du nichts. Den Stapel kannst du durchsuchen, nach Status filtern, jede Karte ändern, eigene dazuschreiben und die rauswerfen, die nichts bringen. Wer den Stapel auf Papier braucht, exportiert ihn als PDF.
Wiederholen kannst du die Karten übrigens auch am Handy, und wenn ein Stapel einmal generiert ist, geht das in der App auch ohne Internet, zum Beispiel in der Bahn.
Für wen sich das besonders lohnt
In der Medizin: Anatomie und Histologie laufen über beschriftete Abbildungen. Die Bildkarte mit abgedeckten Stellen ist der einzige Kartentyp, der dich darauf wirklich abfragen kann.
In Jura und in den Sprachen, wo der Stoff aus Definitionen, Paragraphen und Vokabeln besteht und der Stapel schnell in die Hunderte geht. Das ist genau die Kartenzahl, die niemand von Hand tippt.
In der Schule vor dem Abitur oder der Matura, wo jede Woche ein Foliensatz oder ein Hefteintrag dazukommt. Ein Stapel, der mitwächst, statt einer Panik im Mai.
Was Studyflash nicht kann
Gib der KI nur ein Stichwort und du bekommst allgemeine Karten, die zu deiner Prüfung nicht passen. Sie arbeitet mit dem, was du hochlädst, und wird umso besser, je näher das Material an der Prüfung liegt.
In stark mathematischen Fächern sind Karteikarten in jeder App das falsche Format. Den Rechenweg übst du im Quiz oder Schritt für Schritt mit Max, dem KI-Tutor. Die Karten sind für die Definitionen und Sätze drumherum da.
Karteikarten kostenlos erstellen
Es gibt einen kostenlosen Plan mit einem monatlichen Kontingent an KI-Generierungen. Das reicht, um an deinem eigenen Skript zu sehen, ob die Karten etwas taugen. Mit Stapeln, die es schon gibt, kannst du unbegrenzt lernen, und eine Kreditkarte brauchst du dafür nicht.
Fragen und Antworten
Ja. Du importierst .apkg-Pakete und mit Tabulator getrennte .txt-Exporte. Karten vom Typ Einfach und Lückentext kommen beide an, in der englischen Anki-Oberfläche heißen sie Basic und Cloze. Bilder und Audio werden nicht übernommen, diese Karten baust du neu.
Beide setzen voraus, dass die Karten schon existieren, weil du sie getippt hast oder weil jemand anderes das getan hat. Studyflash erstellt sie aus deinem eigenen Kursmaterial. Ankis Zeitplan lässt sich feiner einstellen und die Auswahl an Add-ons ist um ein Vielfaches größer. Für Studyflash spricht die erste Stunde: Skript rein, fertiger Stapel raus.
Die bleiben. Wenn die erste Generierung den Punkt einer Vorlesung verfehlt hat, kannst du den Stapel neu erzeugen, ohne das zu verlieren, was du selbst geschrieben hast.
Ja, im Browser und in der App. Stapel, die schon generiert sind, funktionieren dort auch offline.
Ja, per Link. Wer ihn öffnet, speichert sich mit einem Klick eine eigene Kopie. Einer baut den Stapel für das Modul, alle haben ihn.
Nein. Du lädst dein Material hoch, der Stapel entsteht, ohne dass du darum bitten musst. Fragen stellst du in normalem Deutsch, wenn du welche hast.