Wer in der Vorlesung mitschreibt, entscheidet sich alle zwei Minuten neu zwischen Schreiben und Zuhören, und was du gerade nicht machst, ist danach weg. Die andere Variante kennst du auch: aufnehmen und nie wieder anhören. Am Ende liegt eine Audiodatei auf dem Laptop, die du nicht öffnest.
Studyflash nimmt die Vorlesung auf und kann sie mit KI zusammenfassen. Aus dem Transkript entstehen eine Zusammenfassung, ein Kartenstapel und ein Übungsquiz. Wenn du den Hörsaal verlässt, existiert das Material schon.
Was du aufnehmen und hochladen kannst
Die Vorlesung im Hörsaal
Aufnahme im Browser auf dem Laptop oder in der Handy-App. Du hörst zu, die schriftliche Fassung entsteht hinterher.
Eine Online-Vorlesung
Funktioniert, solange der Ton auf dem Gerät läuft, mit dem du aufnimmst.
Eine fertige Audiodatei
Aufnahmen, die du schon hast, aus einer anderen App oder vom Diktiergerät.
Dein Skript dazu
Lade den Foliensatz oder das Skript in denselben Kurs. Wenn du dein Skript mit KI zusammenfassen lässt und die Aufnahme daneben liegt, zieht die Zusammenfassung aus beidem.
Vieles davon steht auf keiner Folie
Dozierende sagen laufend Dinge, die im Foliensatz nicht vorkommen: das Beispiel, das an der Tafel durchgerechnet wird, den Nebensatz darüber, was in der Prüfung meistens drankommt, die Antwort auf die Frage, die jemand anderes gestellt hat.
Eine Aufnahme behält das. Karteikarten und Zusammenfassung entstehen dann daraus und nicht nur aus den Folien, die du dir ohnehin herunterladen könntest.
Was du danach mit der Aufnahme machst
Sobald die Aufnahme drin ist, verhält sie sich wie jedes andere Material im Kurs. Mach einen Podcast daraus für den Weg zur Uni, nimm sie in eine Probeklausur auf Kursebene mit hinein oder sieh sie dir als Mindmap an.
Am häufigsten gebraucht wird die Aufnahme aber für eine einzelne Stelle. Du weißt noch, dass in der Mitte etwas kam, das du nicht verstanden hast, und du weißt nicht mehr, was. Such im Transkript nach dem Begriff oder frag Max danach, dann steht die Passage vor dir, statt dass du vierzig Minuten Audio durchhörst.
Für wen sich das besonders lohnt
In Vorlesungen, in denen an der Tafel gerechnet wird und die Folien nur die Ergebnisse zeigen.
Wenn du in einer Fremdsprache studierst und beim Mitschreiben zwangsläufig etwas verpasst.
Wenn zwei Veranstaltungen direkt aufeinanderfolgen und für das Nacharbeiten der ersten schlicht keine Zeit bleibt.
Zwei Dinge, bevor du aufnimmst
Lass den Browser-Tab offen, solange die Aufnahme hochlädt. Machst du ihn zu früh zu, ist die Datei verloren.
Und kläre, ob du aufnehmen darfst. Viele Hochschulen verlangen die Zustimmung der Dozierenden, manche verbieten Aufnahmen ganz, und sobald andere Studierende zu hören sind, gelten dafür in fast ganz Europa eigene Regeln. Vor deiner ersten Aufnahme zeigt dir die App eine Checkliste dazu. Klären musst du es trotzdem selbst.
Was Studyflash nicht kann
Das Transkript ist eine KI-Transkription. Bei klar gesprochenem Stoff ist es stark, schwächer bei starkem Dialekt, bei mehreren Leuten, die durcheinanderreden, und bei Fachbegriffen, die vorher nie vorgekommen sind. Lies es durch und korrigiere, was falsch ist.
Vorlesungen kostenlos zusammenfassen
Im kostenlosen Plan zählen Zusammenfassung, Kartenstapel und Quiz jeweils einzeln gegen dein monatliches Kontingent an KI-Generierungen. Zum Ausprobieren an einer einzelnen Vorlesung reicht das.
Fragen und Antworten
Nein. Was du dir zwischendurch trotzdem notierst, kannst du später in die Zusammenfassung schreiben oder als eigene Karte in den Stapel.
Das hängt von deiner Hochschule ab und oft von der einzelnen Dozentin oder dem einzelnen Dozenten. Frag vorher nach.
Karteikarten, eine Zusammenfassung und ein Quiz, alles aus dem Transkript.
Im Web und in der App, beides.
Ja. Lade die Audiodatei hoch, der Rest läuft gleich.