Du lernst fünf Fächer auf Gymnasialniveau in rund einem Jahr, oft neben der Arbeit, und niemand sagt dir, was wann dran ist. Dieser Lernplan nimmt dir das ab: Du siehst, was du in welcher Woche machst, wie viele Stunden du brauchst und wie eine normale Woche aussieht.

Die zentrale Prüfung führt das SBFI durch, das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation. In der Deutschschweiz gibt es sie zweimal im Jahr, in einer Winter- und einer Sommersession; im Passerellen-Lehrgang prüft dich die Schule selbst und legt auch die Termine fest.1

Kurz zusammengefasst:

  • Fang als Faustregel rund ein Jahr (52 Wochen) vor deiner ersten schriftlichen Prüfung an. Arbeitest du etwa 50 Prozent, plane etwa 20 Stunden Lernzeit pro Woche ein.
  • Plane rückwärts in Phasen: Überblick, Stoff aufbauen, mit alten Aufgaben vertiefen, ganze alte Prüfungen auf Zeit, eine ruhige letzte Woche.
  • Die Daten deiner Session stehen auf der Passerelle-Seite, im Lehrgang gibt sie dir die Schule.

Was du klären solltest, bevor du planst

Was du herausfindestWo du es findestWas es im Plan ändert
Deine Session und deine erste schriftliche Prüfung1auf der Passerelle-Seite, im Lehrgang bei der Schulevon dort zählst du 52 Wochen zurück
Ganze Prüfung oder zwei Teilprüfungen2bei der zentralen Prüfung frei wählbar, im Lehrgang immer ganzein Plan oder einer pro Teilprüfung
Die Stoffliste pro Fach3in den Richtlinien 2023, auf der SBFI-Seitedaraus wird deine Themenliste
Die Werke für Deutsch3auf der SBFI-Seite, im Lehrgang bei der Schulewann du mit dem Lesen beginnst
Drei Werke für die zweite Sprache4, 3Literaturliste des SBFI, im Lehrgang die der Schuledu wählst sie im Überblick
Die Region für Geografie3auf der SBFI-Seite, im Lehrgang bei der Schulewelche Region du lernst
Erlaubte Hilfsmittel3auf der Passerelle-Seite, im Lehrgang bei der Schulegenau damit schreibst du alte Prüfungen
Alte Prüfungen5Online-Archiv des SBFI, auf Antrag; sonst die SchuleAufgaben ab noch 24 Wochen, ganze Prüfungen ab noch 8
Deine Stunden pro Wochedein Arbeitspensum, dein Kalenderwie lang dein Plan wird

Wie lange solltest du dich auf die Passerelle vorbereiten?

Rund ein Jahr, so lange wie an einer Schule. Das rät auch das SBFI. Wie lange du genau brauchst, hängt davon ab, was du schon kannst und wie viel Zeit du hast. Die Vorbereitung sollte deine Hauptbeschäftigung sein, einen kleinen Job schaffen viele daneben.6

Dieser Plan geht davon aus, dass du daneben etwa 50 Prozent arbeitest und 20 Stunden pro Woche lernst. Lernst du fast Vollzeit, schaffst du etwa das Doppelte, und der Plan wird kürzer. Mit einem grösseren Pensum wird er länger, oder du teilst die zentrale Prüfung in zwei Teilprüfungen.2

Schau dabei ehrlich auf Mathe und Naturwissenschaften. Diese beiden entscheiden oft, ob du bestehst, und das SBFI empfiehlt das Selbststudium nur, wenn du dort eine gute Basis hast.6 Sind dort nach dem Überblick die meisten Themen rot, plane länger oder überleg dir einen Passerellen-Lehrgang.

Im Lehrgang machen die Lektionen der Schule den grössten Teil der Arbeit aus. Die 20 Minuten Karteikarten am Tag und die alten Prüfungen auf Zeit kommen obendrauf.

Dein Passerelle-Lernplan, rückwärts ab deiner ersten schriftlichen Prüfung

Der Plan gilt auch im Lehrgang: Dort bestimmt das Kursjahr die Reihenfolge der Themen und den Termin. Den Plan hier nutzt du daneben für deine eigene Wiederholung und für die Zeit kurz vor der Prüfung.

Noch 52 bis 49 Wochen: der Überblick

  1. Mach dir pro Fach eine Themenliste. Lade die Richtlinien 2023 herunter. Sie enthalten die Stoffliste pro Fach und sind damit der Passerelle-Lehrplan, nach dem geprüft wird. Schreib für jeden Punkt eine Zeile, etwa «quadratische Gleichungen» in Mathe oder «Kalter Krieg» in Geschichte. Ein Thema ist so gross, dass du es in einem oder zwei Blöcken durcharbeitest. Ein Block dauert in Mathe 60 Minuten, in den anderen Fächern 75. Einen grösseren Punkt teilst du auf mehrere Zeilen. Geprüft wird nur, was auf diesen Listen steht, nicht, was in einem bestimmten Buch steht. Darum taugt jedes Lehrmittel fürs Gymnasium, wenn du es Zeile für Zeile mit deiner Liste abgleichst; spezielle Passerelle-Bücher sind nicht offiziell anerkannt.6
  2. Gib jedem Thema eine Farbe. Löse zu jedem Thema ohne Notizen eine Aufgabe aus deinem Lehrmittel, etwa zehn Minuten lang.
    • Grün: Du löst Aufgaben im Prüfungsstil ohne Hilfe. Ab jetzt nur noch Karten.
    • Gelb: Es klappt mit Fehlern oder mit einem Blick in die Notizen. Das Thema kommt in gemischte Runden.
    • Rot: Es geht noch nicht. Das Thema bekommt die nächsten Blöcke.
  3. Wähl deine drei Werke für die zweite Sprache (Französisch, Italienisch oder Englisch) aus der Literaturliste des SBFI; sie müssen von drei verschiedenen Autorinnen oder Autoren stammen.4 Notier Autor, Titel, Jahr der Erstveröffentlichung und deine Ausgabe, denn danach fragt die Anmeldung. Vereinfachte Ausgaben und Übersetzungen zählen nicht. Im Lehrgang gilt die Liste der Schule.3
  4. Beantrag beim SBFI den Zugang zum Online-Archiv der alten Prüfungen. Das geht mit dem Online-Formular auf seiner Website.5
  5. Trag deine Lernstunden als feste Termine in den Kalender ein. In diesem Plan sind es 20 pro Woche, verteilt wie in der Wochenvorlage weiter unten. Entscheide auch, ob du die ganze Prüfung in einer Session schreibst oder in zwei Teilprüfungen.2 Bei zwei Teilprüfungen planst du jede rückwärts ab ihrer eigenen ersten schriftlichen Prüfung.
  6. Leg pro Fach einen Studyflash-Kurs mit deinem Prüfungsdatum an, damit sein Lernplan von Anfang an die Tage bis zur Prüfung herunterzählt.

Noch 48 bis 25 Wochen: den Stoff aufbauen

  1. Lern jede Woche in jedem Fach, am meisten Mathe und Naturwissenschaften, und nimm immer zuerst die roten Themen. Kein Fach darf wegfallen: Du brauchst aus den fünf Fachnoten mindestens 20 Punkte, also einen Schnitt von 4.0, höchstens zwei Noten unter 4 und keine unter 2.2 Wie die Noten genau zählen, steht auf der Passerelle-Seite. Bio, Chemie und Physik nimmst du der Reihe nach, jede Woche eines. So bekommt jedes über drei Wochen gleich viel Zeit. Jedes zählt einen Drittel der Note in Naturwissenschaften.3 Geschichte und Geografie nimmst du im Wechsel.
  2. Arbeite ein Thema nach dem anderen durch, in einem oder zwei Blöcken. Zuerst schreibst du zehn Minuten lang aus dem Gedächtnis auf, was du schon weisst. Dann gehst du das Kapitel im Lehrmittel mit seinen Musterbeispielen durch und schreibst zu jedem Kernpunkt zwei oder drei Karteikarten: vorne eine Frage, wie die Prüfung sie stellen könnte, hinten die Antwort in ein, zwei Sätzen. Im letzten Drittel des Blocks löst du Aufgaben, ohne nachzuschauen. In den letzten zehn Minuten kommt jeder Fehler ins Fehlerheft (Aufgabe, richtige Lösung, warum es schiefging), und das Thema bekommt seine neue Farbe. Ein paar Tage später löst du zu jedem Fehler eine ähnliche Aufgabe.
    Warum so viel Selbsttesten? In einem Vergleich von zehn verbreiteten Lernmethoden brachten Selbsttesten und verteiltes Üben am meisten, Wiederlesen und Markieren am wenigsten.7 Wie du in jedem Fach übst, liest du im Beitrag Passerelle Vorbereitung.
  3. Fang jeden Lerntag mit 20 Minuten Karten an, bevor du neuen Stoff anpackst. Jede Karte kommt über mehrere Tage verteilt wieder, denn dieselbe Lernzeit wirkt verteilt besser als in einer langen Sitzung.8 Auf die Karten kommen Begriffe, Formeln, Vokabeln, Jahreszahlen, Figuren und Zitate aus den Werken. Für die zweite Sprache erwarten die Richtlinien einen Grundwortschatz von 3'000 bis 4'000 Wörtern.3 Nimm an Lerntagen 15 bis 20 neue Wörter dazu, weniger, wenn du schon viele kannst. Wann welche Karte wiederkommt, legt Studyflash für dich fest.
  4. Lies die Werke, sobald die Liste deiner Session da ist. Für Deutsch gibt es pro Session 3 bis 4 Werke aus drei Epochen; das SBFI veröffentlicht die Liste etwa ein Jahr vorher.3 Lies etwa eines alle vier Wochen und notier Figuren, Themen, Epoche und ein paar Zitate; die drei Werke der zweiten Sprache liest du genauso. Für Geografie lernst du die Region deiner Session, die das SBFI ebenfalls ein Jahr vorher bekannt gibt.3 Im Lehrgang bestimmt die Schule Werke und Region.
  5. Leg jede achte Woche eine Wiederholungswoche ohne neue Themen ein, also bei noch 41, 33 und 25 Wochen. Du arbeitest das Fehlerheft durch, machst die fälligen Karten und färbst jedes Thema neu ein. Dazwischen, bei noch 45, 37 und 29 Wochen, färbst du ebenfalls alle Themen neu ein.

Noch 24 bis 9 Wochen: vertiefen und mischen

So lange dauern die Prüfungen:

FachSchriftlichMündlich
Deutsch34 Std., ein Aufsatz15 Min., nach 15 Min. Vorbereitung
Zweite Sprache33 Std., ohne Wörterbuch15 Min., nach 15 Min. Vorbereitung
Mathe33 Std.15 Min., ohne Vorbereitung
Naturwissenschaften34 Std., 3 × 80 Min.keine
Geschichte und Geografie34 Std., 2 × 2 Std.keine
  1. Löse jede Woche in jedem schriftlichen Fach eine Aufgabe aus einer älteren Session, und zwar in der Zeit, die dir in der Prüfung dafür bliebe. Diese Zeit rechnest du so aus: Dauer der Prüfung geteilt durch die Zahl der Aufgaben. Ganze Prüfungen kommen erst ab noch 8 Wochen. Die Deutschprüfung ist ein einziger Aufsatz zu einem von zwei Themen.3 Deine Wochenaufgabe dort: ein Thema wählen und in 45 Minuten Gliederung und Einleitung schreiben. Hier taugt jedes ältere Aufsatzthema, denn ein Aufsatzthema hängt nicht an der Stoffliste.
  2. Misch in Mathe und Naturwissenschaften die Aufgaben. Nimm Aufgaben aus verschiedenen Themen durcheinander statt fünfmal denselben Typ hintereinander. In einer Studie schnitten Lernende, die gemischt geübt hatten, beim Üben schlechter ab, eine Woche später aber deutlich besser als jene, die nach Typ geordnet geübt hatten.9
  3. Ab noch 16 Wochen übst du jedes mündliche Fach einmal pro Woche laut, nur mit einem Stichwortzettel. In Deutsch nimmst du einen Auszug aus einem Werk deiner Session, bereitest ihn 15 Minuten vor und redest dann 15 Minuten. In der zweiten Sprache ist es ein Auszug aus einem deiner drei Werke und danach ein Gespräch über ein Thema. In Mathe erklärst du einen Lösungsweg laut, ohne Vorbereitung.3 Die Zeit dafür zweigst du ab: pro Woche je 30 Minuten von Deutsch und von der zweiten Sprache, 15 Minuten von Mathe. Mehr dazu im Beitrag zur mündlichen Prüfung.

Noch 8 bis 2 Wochen: ganze alte Prüfungen auf Zeit

  1. Schreib pro Fach drei ganze Prüfungen aus den Sessionen seit Sommer 2023, denn sie folgen den heutigen Richtlinien.1 Jede schreibst du an einem freien Tag oder Nachmittag, nie zwei am selben Tag. Von noch 8 bis noch 4 Wochen schreibst du zwei pro Woche, nämlich die Prüfungen 1 und 2 aller fünf Fächer. Die neueste jedes Fachs hebst du für den Schluss auf: drei davon schreibst du bei noch 3 Wochen, die anderen zwei bei noch 2 Wochen. Zusammen sind es 15.
  2. Schreib unter echten Bedingungen. Halte die Dauer aus der Tabelle ein, nimm genau die erlaubten Hilfsmittel bis zum exakten Rechnermodell (die Liste steht auf der Passerelle-Seite) und leg das Handy weg. Naturwissenschaften schreibst du wie in der Prüfung: Bio, Chemie und Physik je 80 Minuten, mit mindestens 15 Minuten Pause zwischen den Teilen.3
  3. Korrigier am nächsten Lerntag. Die übrigen Blöcke der Woche gehören den Lücken, die die Prüfung gezeigt hat.

Findest du im Archiv nicht genug neue Prüfungen, schreib ältere auf Zeit und gleich sie mit der heutigen Stoffliste ab. Setzt dein Lehrgang Übungsprüfungen an, zählt jede als ganze alte Prüfung.

Die letzte Woche und die Zeit bis zum Mündlichen

  1. In der letzten Woche vor der ersten schriftlichen Prüfung schreibst du keine Prüfung mehr und fängst kein neues Thema an. Nur noch Fehlerheft und fällige Karten. Rechner und Formelsammlung prüfst du mit der Liste auf der Passerelle-Seite, die Tasche packst du am Vorabend, und du gehst zur gewohnten Zeit ins Bett.
  2. Zwischen den schriftlichen und den mündlichen Prüfungen lernst du nur noch die drei mündlichen Fächer, in der Reihenfolge deiner Prüfungen. Jeden Tag gehst du jedes Fach einmal durch, so wie beim lauten Üben. Bei der zentralen Prüfung in der Deutschschweiz liegen etwa zwei Wochen dazwischen, im Sommer 2027 mit Französisch oder Italienisch als zweiter Sprache nur etwa eine; die genauen Daten stehen auf der Passerelle-Seite.10 Im Lehrgang legt die Schule die Daten fest.2 Bei zwei Teilprüfungen hat die erste keine mündlichen Prüfungen.3

Beispiel: Ninas Passerelle-Jahr

Nina hat eine kaufmännische Berufsmatura, arbeitet 50 Prozent (Montag, Dienstag und Mittwochmorgen) und bereitet sich allein auf die zentrale Prüfung vor. Sie schreibt die ganze Prüfung in einer Session, mit Englisch als zweiter Sprache. Nach dem Überblick ist Mathe bei ihr meist gelb, Chemie und Physik sind fast ganz rot.

Woche (noch …)Was Nina machtAlte Prüfung
52 bis 49Themenlisten und Farben, drei Englisch-Werke, Archiv beantragtkeine
48 bis 25rote Themen zuerst; Wiederholungswoche bei 41, 33, 25keine
24 bis 17gelbe Themen, gemischte Aufgaben in Mathe und Naturwissenschaftenpro Fach eine Aufgabe pro Woche
16 bis 9dazu Deutsch, Englisch und Mathe einmal pro Woche lautpro Fach eine Aufgabe pro Woche
8 bis 4korrigieren, Lücken ins Fehlerheft, Lücken schliessenzwei pro Woche: Nr. 1 und 2 aller Fächer
3 und 2dasselbe mit den neuesten PrüfungenNr. 3: erst drei, in der Woche danach zwei
1nur Fehlerheft und Karten, Rechner und Formelsammlung prüfenkeine
bis zum Mündlichennur Deutsch, Englisch, Mathe, täglich je ein Durchgangkeine

Bei noch 3 Wochen schreibt Nina die drei Prüfungen am Mittwochnachmittag, am Donnerstag und am Samstag und korrigiert jede am nächsten Lerntag.

Vorlage: eine Woche im Aufbau

So sieht eine Woche von Nina aus, als ihr noch etwa 30 Wochen bleiben. Du kannst sie als Vorlage übernehmen und die Tage an deine Arbeit anpassen.

TagWas du machstMinuten
Montag (Arbeit)fällige Karten20
Englisch: neue Wörter, ein Kapitel deines Werks90
Dienstag (Arbeit)fällige Karten20
Deutsch: ein Werk deiner Session lesen, Notizen90
Mittwoch (Arbeit am Morgen)fällige Karten20
Mathe, zwei Blöcke: ein rotes Thema120
Englisch: einen Text erklären wie in der Prüfung60
Donnerstagfällige Karten20
Naturwissenschaften, zwei Blöcke: Chemie, ein rotes Thema150
Geschichte oder Geografie, im Wechsel: ein Thema150
Freitagfällige Karten20
Mathe, zwei Blöcke: das nächste rote Thema120
Deutsch: einen Aufsatz gliedern60
Samstagfällige Karten20
Naturwissenschaften, zwei Blöcke: Chemie, das nächste rote Thema150
gemischte Aufgaben, Fehlerheft90
Sonntagfrei0
Summe1'200 (20 Std.)

In der nächsten Woche ist Physik dran, danach Bio. So bekommt jedes der drei Fächer über drei Wochen gleich viel Zeit.

Alte Prüfungen: woher und wie du sie korrigierst

Das SBFI stellt die Aufgaben aller früheren Sessionen der zentralen Prüfung in ein Online-Archiv mit Passwort.6 Wer sich auf die Prüfung vorbereitet, kann den Zugang mit einem Online-Formular beantragen.5 Die Prüfungen sind nur für deinen eigenen Gebrauch, und das Passwort gibst du nicht weiter.11 Schulen dürfen es ihren regulären Lernenden geben.5

Bei Prüfungen aus Sessionen vor Sommer 2023 nimmst du nur die Aufgaben, deren Thema noch auf der heutigen Stoffliste steht.1

Offizielle Lösungen gibt es keine.6 So korrigierst du trotzdem:

  • Zuerst löst du selbst, dann vergleichst du mit den Musterbeispielen in deinem Lehrmittel.
  • Aufsätze und Texte in der zweiten Sprache gibst du jemandem, der das Fach kann; im Lehrgang deiner Lehrperson.

Im Lehrgang übst du mit den alten Prüfungen, die deine Schule abgibt. Reichen die alten Prüfungen deiner Schule nicht, nimm das Archiv des SBFI dazu; es steht allen offen, die sich vorbereiten.5

Dein Passerelle-Lernplan mit Studyflash

In Studyflash bekommt jedes Fach einen eigenen Kurs mit deinem Prüfungsdatum, und dessen Lernplan schlägt dir eine Reihenfolge für deine Themen bis dahin vor und zählt die Tage herunter. Du brauchst fünf Kurse, denn Bio, Chemie und Physik teilen sich einen Kurs Naturwissenschaften, und Geschichte und Geografie teilen sich ebenfalls einen. Als Datum nimmst du den ersten Tag der schriftlichen Prüfungen deiner Session, bis dir das SBFI den Prüfungsplan schickt (etwa zwei bis drei Wochen vorher).10 Bei zwei Teilprüfungen bekommen die Kurse des zweiten Teils das Datum der Session, für die du dich danach anmeldest; im Lehrgang gilt das Datum der Schule. Hochladen kannst du Notizen, Zusammenfassungen und Arbeitsblätter, auch als Fotos.

Während du den Stoff aufbaust, entstehen aus denselben Unterlagen Karteikarten und Quizfragen. Studyflash entscheidet, wann eine Karte wiederkommt, und schlägt dir anhand der verbleibenden Tage vor, wie viele neue Karten du pro Tag lernst.

Mit Premium kannst du jederzeit eine Probeklausur schreiben, sinnvoll etwa ab noch 24 Wochen, wenn die roten Themen eines Fachs durch sind. Sie deckt ab, was du bis dahin in den Kurs dieses Fachs hochgeladen hast. Lädst du eine alte Prüfung hoch, übernimmt sie deren Aufbau; sonst stellst du Anzahl Fragen, Zeit und Fragetypen selbst ein. Am Ende bekommst du eine Note von 1 bis 6.

Die alten Prüfungen aus dem Archiv des SBFI lädst du dafür am besten in den Studyflash-Kurs des Fachs. Sie sind nur für dein eigenes Üben: Teil den Kurs nicht per Link und gib weder die Prüfungen noch das Passwort weiter. Im Lehrgang machst du es mit den alten Prüfungen deiner Schule genauso.

Häufige Fragen

Sechs bis sieben Monate gehen nur, wenn du fast Vollzeit lernst, also etwa 40 Stunden pro Woche, und in Mathe und Naturwissenschaften eine gute Basis hast. Diese beiden Fächer entscheiden oft, ob du bestehst.6 Die 26 Wochen teilst du dann so auf: 2 Wochen Überblick, 10 für den Stoffaufbau, 8 zum Vertiefen mit alten Aufgaben, 5 mit ganzen alten Prüfungen auf Zeit (drei pro Woche, nie zwei am selben Tag) und eine ruhige letzte Woche. Grundsätzlich rät das SBFI zu rund einem Jahr.6

Dieser Plan rechnet mit rund 20 Stunden pro Woche neben einem Job von etwa 50 Prozent, über etwa ein Jahr. Das SBFI rät grundsätzlich zu einem Jahr, in dem die Vorbereitung deine Hauptbeschäftigung ist; einen kleinen Job schaffen viele daneben.6 Arbeitest du mehr, planst du länger oder teilst die zentrale Prüfung in zwei Teilprüfungen, zum Beispiel im Winter Naturwissenschaften sowie Geschichte und Geografie, im Sommer dann Deutsch, die zweite Sprache und Mathe. Für den zweiten Teil meldest du dich neu an, und ob du bestanden hast, steht erst nach allen fünf Fächern fest.6 Jeden Teil planst du rückwärts ab seiner ersten schriftlichen Prüfung. Im Passerellen-Lehrgang schreibst du immer die ganze Prüfung auf einmal.2

Im Online-Archiv des SBFI, das die Aufgaben aller früheren Sessionen der zentralen Prüfung enthält.6 Es ist mit einem Passwort geschützt, und den Zugang beantragst du mit einem Online-Formular.5 Die Prüfungen sind nur für deinen eigenen Gebrauch, und das Passwort gibst du nicht weiter.11 Offizielle Lösungen gibt es keine.6 Prüfungen ab der Sommersession 2023 folgen den heutigen Richtlinien.1 Im Passerellen-Lehrgang fragst du deine Schule nach ihren alten Prüfungen.

Pro Fach schlägt dir der Lernplan eines Studyflash-Kurses eine Reihenfolge deiner Themen bis zu deinem Prüfungsdatum vor und zählt die Tage herunter. Dazu rechnet Studyflash aus der verbleibenden Zeit aus, wie viele neue Karteikarten du am Tag lernst. Wie du die fünf Fächer über die Woche verteilst, entscheidest du selbst, am einfachsten mit festen Lernblöcken im Kalender.

Quellen

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